31. Mai 2025

Entwicklungszyklen nach Pamela Levin – Ein Modell zur Standortbestimmung

von Jürg Bolliger
Schnecke

(Foto: Jürg Bolliger)

Entwicklungszyklen

Im Rahmen unserer Transaktionsanalyse-Ausbildung haben wir uns intensiv mit dem Modell der Entwicklungszyklen nach Pamela Levin beschäftigt. Dieses Modell bietet eine strukturierte Möglichkeit, Entwicklungsprozesse zu reflektieren.

Pamela Levin entwickelte in den 1980er Jahren das Modell «The Cycle of Development». Sie beschreibt sechs wiederkehrende Entwicklungsphasen, die Menschen im Laufe ihres Lebens durchlaufen:

  1. 1
    Die Kraft des Seins (The Power of Being)
  2. 2
    Die Kraft des Tuns (The Power of Doing)
  3. 3
    Die Kraft des Denkens (The Power of Thinking)
  4. 4
    Die Kraft der Identität (The Power of Identity)
  5. 5
    Die Kraft des Könnens (The Power of Being Skillful)
  6. 6
    Die Kraft der Regeneration (The Power of Regeneration)
  7. 7
    Die Kraft der Erneuerung (The Power of Recycling)

Die Phase 6 wird heute oft als Integration bezeichnet. Mit der von Jean Illsley Clarke und Connie Dawson hinzugefügten Phase „Werden” (Becoming) sieht das Modell wie folgt aus:

Entwicklungszyklen nach Pamela Levin

Diese Phasen sind nicht nur auf die Kindheit beschränkt, sondern wiederholen sich zyklisch im Erwachsenenleben, insbesondere bei Übergängen oder neuen Herausforderungen. Das Modell hilft dabei, aktuelle Lebensthemen zu identifizieren und gezielt zu bearbeiten.

Während des Seminars konnten wir dieses Modell zur persönlichen, beruflichen und ausbildungsmässigen Standortbestimmung nutzen und so wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung gewinnen.


Verfasser des Artikels

Jürg Bolliger

Transaktionsanalytiker TSTA-E

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